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Details zur Veranstaltung

04.02.2019

Jubiläumsgrüße aus der Stratosphäre

Die Technik-AG des Franziskus Gymnasiums steuerte zum 10-jährigen Bestehen der Schule mit Hilfe eines Stratosphärenballons außergewöhnliche Bilder aus 35.000 Metern Höhe bei.

Am Tag des Ballonaufstiegs trafen sich die Mitglieder der AG und ihr Lehrer Jörg Bauchert bereits um 6.30 Uhr vor dem neuen Oberstufengebäude des Gymnasiums. „Die Anspannung war groß, jeder wusste, dass immer etwas schief gehen kann und es nicht sicher war, ob der GPS-Sender auch trotz der eisigen Temperaturen von unter -40°C in 35.000 Metern Höhe wie gewünscht funktionieren würde“, so Jörg Bauchert im Rückblick auf den Start.

Und tatsächlich mussten die Jugendlichen einen Rückschlag hinnehmen. Der Start funktionierte noch reibungslos und nach rund vier Stunden Flugzeit kündete ein GPS-Signal direkt aus dem Zentrum Münchens vom gelungenen Ende des Fluges. Allerdings fing das Signal an, sich zu bewegen, kurz bevor die Mitglieder der AG den Landungspunkt erreichen konnten. Die Schüler verfolgten das Signal quer durch die bayerische Landeshauptstadt, bis es vor einem großen Mehrfamilienhaus ausgeschaltet wurde. Nachfragen bei den Bewohnern der einzelnen Wohnungen blieben ohne das erhoffte Ergebnis. Die Geräte samt Bildmaterial schienen verloren, die Enttäuschung war groß.

Umso größer war die Freude, als nach einigen Tagen der Ballon von einem anonymen Absender nach Mutlangen geschickt wurde. „Jetzt wurden die Jugendlichen doch noch für ihr großes Engagement belohnt“, resümierte Jörg Bauchert zufrieden.

Unter seiner Anleitung hatten die Jugendlichen bereits seit Beginn des Schuljahres intensiv an dem Projekt gearbeitet: Sie holten die erforderlichen Genehmigungen der Luftfahrtbehörde ein und fanden technische Lösungen, um die Ausdauer des Akkus für Kamera und GPS-Sender über die gesamte Flugdauer ausreichend hoch zu halten.

Seinen besonderen Dank richtet Jörg Bauchert an den Freundeskreis des Franziskus Gymnasiums: „Ohne seine finanzielle Unterstützung hätte dieses Projekt nicht durchgeführt werden können.“