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Details zur Veranstaltung

03.02.2019

Romfahrt des Franziskus Gymnasiums

Zum ersten Mal konnten in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler der Kursstufe des Franziskus Gymnasiums auf ihrer Kursfahrt die ewige Staat besuchen.

Für einige war es sogar der erste Flug, der trotz einiger Turbulenzen schon von oben ein beeindruckendes Panorama auf das spätsommerliche Rom bot. Entsprechend hoch waren die Erwartungen an die Stadt und ihre Wunder, von denen alle Schüler am Franziskus Gymnasium im Lateinunterricht schon oft gehört und gelesen hatten. Zentral untergebracht in einem Kloster der Theatiner waren alle Sehenswürdigkeiten in greifbarer und laufbarer Nähe. Schon schnell wurde vielen die Bedeutung guten Schuhwerks angesichts der sieben Hügel Rom überaus deutlich, was jedoch den Enthusiasmus genauso wenig schmälerte wie die gelegentlichen Regengüsse.

Ein besonderes Highlight war sicherlich das Forum Romanum, das die Schüler in Kleingruppen unter der fachkundigen Leitung des Latein-Vierstünders erkundeten. Beim anschließenden Besuch im Colosseum weckten die Gladiatorenspiele und ihre aufwändige Inszenierung das besondere Interesse vieler Schüler. Ein besonderer Moment der Begegnung war für die Teilnehmer der Fahrt sicherlich die Papstaudienz auf dem Petersplatz, bei der auch unsere Schule namentlich aufgerufen wurde. Keiner der Teilnehmer hatte bisher den Papst in so greifbarer Nähe erleben dürfen. Für das lange Warten an der Kuppel des Petersdomes wurde man dann mit einem atemberaubenden Blick auf die Stadt belohnt.

Als künstlerischen Höhepunkt empfanden viele Schüler neben den Vatikanischen Museen den Besuch in der Villa Borghese, die, gelegen in Mitten eines malerischen Parks, mit ihren lebensechten Bernini-Statuen manche Lektüre aus dem Lateinunterricht noch einmal beeindruckend in Erinnerung rief. Auch die Abende waren durch die gute Lage des Quartiers mit viel „dolce vita“ gefüllt: Vor allem die weltberühmte Eisdiele Giolitti erfreute sich großer Beliebtheit und was kann es Schöneres geben, als bei einer leckeren Kugel Eis den Abend auf den Stufen vor dem Pantheon oder auf der Spanischen Treppe ausklingen zu lassen. Auch die obligatorische Münze in den Trevi-Brunnen musste natürlich geworfen werden.
Hoffentlich beschert sie vielen Schülern eine baldige Rückkehr in diese besondere Stadt, die nicht umsonst als „caput mundi“ in die Geschichte eingegangen ist.