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Details zur Veranstaltung

24.11.2019

Gemeinsam mit Patenbaum wachsen

Fünftklässler des Franziskus Gymnasiums Mutlangen übernehmen Verantwortung für Apfelbaum auf der Mutlanger Heide

Bei einer weiteren Pflanzaktion im Wildpflanzenpark Mutlanger Heide haben sich die fünften Klassen des Franziskus Gymnasiums im Rahmen eines festlichen Aktes einen Apfelbaum als Patenbaum gepflanzt. Die Patenschaft wird bis zum Ende der Schulzeit der Schülerinnen und Schüler aufrechterhalten und in knapp acht Jahren nach dem eigenen Abitur an einen anderen Jahrgang des Gymnasiums weitergegeben. Kern der Feier waren Beiträge der vier fünften Klassen, die im Vorfeld gemeinsam mit den Klassenlehrern erarbeitet worden waren.

Zur Einstimmung erklangen selbst verfasste Baum-Gedichte der Klasse 5b. Danach gaben Harald Welzel als Vertreter des Projekts Wildpflanzenpark und Kräuterpädagogin Elisabeth Bosch wichtige Informationen zur Pflanzung, zu Sorte und zum gedeihenden Wachstum des Baumes, ehe sie ihn zusammen mit vier Schülerinnen und Schülern fachmännisch pflanzten. Die Schülerinnen der Klasse 5a legten im Anschluss selbstbemalte Wunschsteine um das Baumbeet und brachten in selbstgeschriebenen Baum-Strophen zum bekannten Lied „Lauda to si“ die franziskanisch-geschwisterliche Verbundenheit mit der Schöpfung zum Ausdruck. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c und 5d trugen mit Briefen an den Baum und kreativen Baum-Raps zur Gestaltung der feierlichen Pflanzaktion bei.

Der pädagogische Leiter Bernd Krauß erschloss in seiner Ansprache die konkrete Bedeutung des Patenbegriffs unter anderem als „Fürsorge, In-Beziehung-Bleiben und aufmerksame Pflege“ an den Beispielen von Brief-, Tier- oder Taufpatenschaften.

Die Biologielehrerinnen Dorien Hoefnagel und Monika Wagner verdeutlichten die pädagogische Sinnhaftigkeit eines Patenbaums für den jüngsten Jahrgang des Franziskus Gymnasiums: „Die Kinder lernen, nachhaltig zu lernen und die Artenvielfalt zu schützen.“ Durch die Übernahme einer Patenschaft im Rahmen des Wildpflanzenpark-Projekts könne überdies altbewährtes Wissen über alte Obstsorten sowie Pflege und Schnitt der Bäume an folgende Generationen übermittelt werden, so die Lehrerinnen.

Neben der Einbindung in den Biologieunterricht kann der Patenbaum der fünften Klassen des Franziskus Gymnasiums auch als Ort der Begegnung, des Stillwerdens und als Symbol des „Wachsens und Größerwerdens“ dienen und damit in verschiedenen Unterrichtsfächern zu unterschiedlichen Themen eingebunden werden.