Unter der Leitung einer erfahrenen Theaterpädagogin des STOA wurde die Klassengemeinschaft zum Schauplatz für „Forumtheater“. Bei dieser speziellen Methode werden Alltagsszenen und typische Probleme, die innerhalb einer Klasse auftreten können, spielerisch aufgegriffen. Dabei blieb es nicht beim Zuschauen: Die Schülerinnen und Schüler waren aktiv gefordert, Dynamiken zu hinterfragen.
Das Besondere am Forumtheater ist die Interaktion. Sobald eine Szene eine schwierige Wendung nahm, hieß es: „Stopp!“. Die Achtklässler*innen konnten spontan in Rollen schlüpfen und die Handlung verändern. Durch diesen Rollenwechsel erprobten sie direkt auf der Bühne verschiedene Handlungsstrategien, darunter die Fragen “Wie reagiere ich auf Ausgrenzung?”, “Wie setze ich Grenzen, ohne zu verletzen?”, “Welche Worte entschärfen eine angespannte Situation?”
Die Schülerinnen und Schüler zeigten großen Mut und Kreativität beim Ausprobieren neuer Verhaltensweisen. Fernab vom klassischen Unterricht bot der Workshop den Jugendlichen einen geschützten Raum, um das Miteinander in der Klasse aktiv mitzugestalten.
Die Arbeit mit dem STOA Theater setzte Impulse für die jungen Erwachsenen und die Klasse geht mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl in die kommenden Schulwochen. Ein wertvoller Beitrag zur Gewaltprävention und Persönlichkeitsbildung, den Schulsozialarbeiter Lars Eigenbrodt fürs Franziskus Gymnasium initiiert hat.






