Der Übergang von der Grundschule auf das Gymnasium ist für viele Kinder ein großer Schritt. Neue Schule, neue Mitschülerinnen und Mitschüler, neue Lehrerinnen und Lehrer – und das alles auf einmal. Genau hier setzte der Kennenlernnachmittag an. Die Kinder hatten die Möglichkeit, erste Kontakte zu knüpfen, Hemmungen abzubauen und das Schulgebäude schon vor dem offiziellen Schulstart zu erkunden. Wer sein Klassenzimmer bereits kennt, wer das Gesicht seiner Klassenlehrerin oder seines Klassenlehrers schon einmal gesehen hat, kann am ersten Schultag mit einem entscheidenden Vorteil starten: nicht als Fremder, sondern als jemand, der bereits angekommen ist.
Der Nachmittag war bewusst offen und spielerisch gestaltet. Im Mittelpunkt stand das Miteinander. Kennenlernspiele und offene Gespräche sorgten für eine lockere Stimmung und halfen dabei, Unsicherheiten abzubauen, die sonst oft erst nach Wochen verschwinden. Dabei blieb auch genügend Raum für erste Fragen rund um den Schulalltag am Franziskus Gymnasium.
Der Kennenlernnachmittag richtete sich nicht nur an die Kinder. Parallel dazu nutzten viele Eltern die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und erste Netzwerke innerhalb der neuen Klassengemeinschaft zu knüpfen. Wer schon jetzt weiß, wen er bei Fragen ansprechen kann – ob andere Eltern, die Klassenlehrkraft oder das Schulleitungsteam, fühlt sich von Beginn an gut aufgehoben. Gleichzeitig erhielten die Eltern wichtige Informationen rund um den Schulstart: organisatorische Abläufe, Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie digitale Kommunikationswege. Die Idee des Nachmittags repräsentiert das Leitbild der Schule, die das gemeinsame Wachsen als Herzstück versteht.
Was in vielen Unternehmen längst Standard ist, betrachtet das Franziskus Gymnasium Mutlangen als gelebte Schulkultur: ein bewusstes, herzliches Onboarding neuer Schülerinnen und Schüler. Der Kennenlernnachmittag war dabei kein einmaliges Event, sondern Ausdruck einer Haltung, die das gesamte Schulleben durchzieht. Jeder Mensch soll sich willkommen fühlen, jedes Kind soll wirklich ankommen – in der Klasse, in der Schulgemeinschaft, in seiner neuen Lernwelt. Der Nachmittag zeigte eindrucksvoll, wie gut das gelingt, wenn man Kinder und Eltern nicht als Fremde ins Haus kommen lässt, sondern als Menschen, die man bereits erwartet und herzlich willkommen heißt.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames Schuljahr!





