Der Workshop richtete sich an Eltern und ihre Kinder in der orientierenden Unterstufe, also in der Zeit des ersten eigenen Handys. Die Teilnehmenden brachten dazu ihr eigenes Smartphone samt Ladegerät sowie einen QR-Code-Scanner mit, denn gearbeitet wurde direkt am Gerät. Im Mittelpunkt stand die kindersichere Einrichtung: Gemeinsam wurden die Jugendschutzeinstellungen für Android und iOS vor Ort am mitgebrachten Smartphone vorgenommen, sodass Familien nicht nur Wissen, sondern auch ein fertig eingerichtetes Gerät mit nach Hause nehmen konnten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Sicherheit und Privatsphäre. Die Familien lernten, wie sich die Standortübermittlung einschränken lässt, welche sicheren Alternativen es zu gängigen Browsern gibt und woran sich Kostenfallen erkennen lassen. Ebenso wichtig war das Thema Medienzeiten und Regeln: Statt reiner Verbote erarbeiten Eltern und Kinder gemeinsam Familienvereinbarungen und Mediennutzungsverträge, die für alle Beteiligten nachvollziehbar sind und das Gespräch in der Familie fördern.
Darüber hinaus ging es um Aufklärung. Themen wie „Big Data“, die altersgerechte Auswahl von Apps und ein kompetentes Verhalten im Netz halfen den Kindern, digitale Angebote kritisch einzuordnen und verantwortungsbewusst zu nutzen. Eltern erhielten zugleich Orientierung, wie sie ihre Kinder auf diesem Weg begleiten können.
Die Workshops finden regelmäßig in Kooperation mit Schulen, Schulsozialarbeit und lokalen Bildungseinrichtungen im Rahmen der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg statt. Das Angebot zeigt, wie viel Wirkung ein praxisnaher Ansatz entfalten kann: Medienkompetenz entsteht dort, wo Eltern und Kinder gemeinsam lernen, ausprobieren und miteinander ins Gespräch kommen.







